E-Bombe als neue Waffe ?
quelle:http://www.klimaforschung.net/hochfrequenzwaffen.htm
Mit so genannten E-Bomben, die elektromagnetische Schockwellen freisetzen, wollen die USA offenbar im Falle eines Krieges irakische Elektronik und Kommunikation lahm legen. Die auf
Mikrowellenstrahlung basierenden Waffen sind fertig entwickelt und längst keine Science Fiction mehr, bestätigen zivile und militärische Forscher im Gespräch mit ZDFonline.
Hochleistungs-Mikrowellenwaffen, auch HPM-Waffen (High Power Microwave) genannt, sollen vor allem elektronische Bauteile stören oder zerstören. Dazu wird ein sehr kurzer, aber auch sehr starker
Mikrowellenpuls abgestrahlt. Im Zeitraum einer Millisekunde oder einer Mikrosekunde (1/1000 bis 1/10.000 Sekunde) werden Spannungen von mehreren zehn Millionen Volt und Stromstärken von mehreren
Millionen Ampere erzeugt.
Der gerichtete Mikrowellenpuls bringt in einem von der Leistung der Waffe abhängigen Radius sämtliche Computer zum Absturz. Kommunikations- und Kommandozentralen sind auf der Stelle elektronisch
tot, aber auch Kraftwerke und Wasserwerke, die zumeist rechnergesteuert sind, fallen aus. Nichts geht mehr, heißt es auch für die computergeregelte Motorsteuerung moderner Autos. "Meist handelt
es sich um Ausfälle, die nicht nur Minuten dauern, sondern Stunden und eventuell Tage", so Schmidt.
- Nach Schätzungen von Schmidt bräuchte ein derartiges Gerät nicht größer zu sein als zehn bis 20 Zentimeter im Durchmesser bei einer Länge von 20 Zentimetern. "So klein können Sie das bauen und es damit auch in eine Granate einsetzen." Auch dafür gilt: Je größer, desto wirkungsvoller. "In einen Marschflugkörper kann man natürlich einen größeren Generator einbauen." Die Reichweite einer E-Bombe schätzen Schmidt und der Militärforscher übereinstimmend auf "bis zu einige 100 Meter", das Gleiche gilt für den Wirkungsradius.
Funktionsprinzip eines "Flux Compression Generators"
1. Ein mit Sprengstoff gefülltes Kupferrohr wird innerhalb einer Kupferspule platziert. 2. Eine Kondensatorbank, die von einer Batterie aufgeladen wird, setzt die Spule für Sekundenbruchteile unter einen sehr starken Strom, der ein starkes Magnetfeld erzeugt. Nahezu gleichzeitig zündet der Sprengstoff im Kupferrohr, der gerichtet abbrennt. 3. Die ablaufende Explosion bläht das Kupferrohr auf, das daraufhin die Spule berührt und einen fortlaufenden Kurzschluss verursacht. 4. Das erzeugte Magnetfeld wird auf diese Weise in Richtung der ablaufenden Explosion komprimiert und als kurzer, aber sehr starker elektromagnetischer Puls abgestrahlt.
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